Jedem dritten der rund 2000 Krankenhäuser in Deutschland drohe das Aus, wenn sie ihre Arbeitsabläufe nicht drastisch verändern, so die aktuellen Meldungen. Doch was kann getan werden, um die öffentlich rechtlichen Krankenhäuser in effiziente, betriebswirtschaftliche Einheiten zu verwandeln? Die SPD Prüm informierte sich angesichts des nun von der Regierung vorliegenden Gesetzentwurfes der Gesundheitsreform über die Situation im St. Joseph- Krankenhaus in Prüm. Für das Prümer Krankenhaus sind kaum Steigerungen auf der Einnahmeseite zu erwarten, so Geschäftsführer Gabor Szük, dennoch ist man bei einer Bilanzsumme von 22 Mio. Euro hinsichtlich der zu versorgenden Fläche des Prümer Raumes zuversichtlich, auf die Unterstützung des Landes vertrauen zu können. Allerdings verschärfe sich der Kostendruck immer mehr.
Insbesondere die so genannten Fallbeispiele, wenn also Kliniken von den Krankenkassen einheitliche Sätze für bestimmte Behandlungen erhalten und nicht wie jahrzehntelang üblich, nach Dauer der Behandlung eines Patienten abrechnen, würden dazu beitragen. Kritisch betrachtet wurde die nun beschlossene 1%ige Zwangsabgabe ebenso wie die 0,14%ige Anschubfinanzierung für die integrierte Versorgung. Zunehmend Probleme sieht Geschäftsführer Gabor Szük in der Realisierung des Arbeitszeitgesetzes und den zu erwartenden Tariferhöhungen. Pflegedirektor Leo Leyens fügt hinzu, dass auch der steigende Bürokratismus mit einer Flut von zusätzlichen Vorschriften und Formularen, belastend ist. Zusammenfassend konnte die SPD Prüm nach dem Gespräch für das St. Josef- Krankenhaus feststellen: Das Krankenhaus ist mit seinen rund 300 Beschäftigten und seinem Gesamtleistungsspektrum mit Ambulanz, medizinischer Versorgung, Kurzzeitpflege, Wahlleistungsstation, Notfallpflege und vielem mehr, gut aufgestellt. Hinsichtlich des demografischen Wandels gibt es ebenso Pluspunkte: So ist die Geburtenrate in Prüm kaum rückläufig. Auch Alternativmedizin, Öffentlichkeitsarbeit und neue Ideen wurden diskutiert.
Am Ostersamstag veranstaltete der OV eine Ostereieraktion auf dem Hahnplatz in Prüm. Zahlreiche Genossinnen und Genossen hatten sich eingefunden, um die (natürlich rot) gefärbten Eier und die neueste Ausgabe vom "sozialdemokratischen Extrablatt" an die Passanten zu verteilen. Bei bestem Frühlingswetter konnte manches positive Gespräch über unsere Politik geführt werden.
Am 12. / 13. März 2005 unternahm der Ortsverein eine Fahrt in das Artland nördlich von Osnabrück. In Quakenbrück konnte dabei ein neu gegründeter Betrieb für Behindertenfahrräder besichtigt werden. Beim anschließenden Gespräch mit dem Geschäftführer konnten sich die Prümer SPD-ler über die Chancen und Risiken bei der Existenzgründung eines Handwerksbetriebes informieren.
Am Internationalen Frauentag führte die Vereinsvorsitzende und einige Mitglieder des OV eine Umfrage zur aktuellen Situation der Frau durch. Eine zentrale Frage war dabei, ob die befragten Frauen die Gleichberechtigung als verwirklicht ansehen. Über 78% der Befragten verneinten dieses und gaben als Hauptgrund die ungleichen Löhne in der Arbeitswelt an.
Am 07.04.2005 informierte sich der SPD Ortsverein Prüm-Stadt zusammen mit dem Vorsitzenden des Ortsvereins Schönecken, Norbert Rosskopp über die Umsetzung der Reform des Arbeitsmarktes, "Hartz IV". Der stellv. Geschäftsführer der Bundesagentur für Arbeit in Prüm, Herr Regnery, konnte anhand der vorliegenden Statistiken insgesamt eine durchaus positive erste Bilanz ziehen.
Der Ortsverein veranstaltete sein diesjähriges Sommerfest zugunsten der Basilika-Renovierung. Ein großer Buchbasar lud zum Stöbern ein und bei Kaffee, Kuchen oder einem Frühschoppen konnten viele Besucher das gute Wetter genießen.
Dr. Elke Leonhard und Finanzminister Gernot Mittler hatten ein interessiertes Fachpublikum am 29. August zu einem finanzpolitischen Dialog in die Karolingerhalle nach prüm eingeladen.
Dr. Elke Leonhard besuchte das Benefiz-Fußballturnier der Lotto-Elf gegen die Prümer Land Auswahl in Gondenbrett. In der Pause hatten OV-Vorsitzende Dr. Birgit Nolte-Schuster, Paula Sonnen und Dr. Elke Leonhard Gelegenheit, mit dem ehemaligen Nationalspieler der Weltmeister-Elf von 1954, Horst Eckel zu sprechen..
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Samstag, 27.08.11 in Mainz-Hechtsheim Mitgliederoffene Ortsvereinsvorsitzenden Konferenz